Moderne Brustimplantat-Chirurgie

Brustaufbau nach Schwangerschaft(en)

Wenn sich die schwangerschaftsspezifischen Veränderungen des weiblichen Körpers nach Geburt und Stillzeit wieder zurückgebildet haben, kann es sein, dass die Brüste deutlich kleiner, schlaffer und »hängender« erscheinen als vor der Schwangerschaft. Die Lösung hierfür ist der operative Einsatz eines geformten Silikonimplantats, durch den die frühere Brustform wieder hergestellt werden kann.

Von Dr. Nicole Schaenzler

Nicht immer beruht die Entscheidung einer Frau für eine chirurgische Brustvergrößerung auf dem Bedürfnis, ihre als zu klein empfundene Brust durch den Einsatz eines Implantats zu vergrößern. »Viele unserer Patientinnen, die uns wegen einer operativen Vergrößerung der Brust aufsuchen, haben genau genommen einen Brustaufbau im Sinn, mit dem die ursprüngliche Form ihrer Brust wieder hergestellt werden soll«, erläutert der Münchner Facharzt für Plastische Chirurgie, Dr. med. Hans-Hermann Wörl.
Ein solcher Wunsch wird insbesondere von Frauen geäußert, die nach einer bzw. vor allem nach mehreren Schwangerschaften (und Stillzeiten) unter einer so genannten Involutionsatrophie leiden: Die Brüste erlangen nach Beendigung von Schwangerschaft und Stillzeit nicht mehr ihre eigentliche Form und Größe zurück, sondern sind nun deutlich kleiner.

»Weibliche Rundungen«
Ursache des massiven Brustvolumenverlusts ist eine Rückbildung der Brustdrüse. Faktoren wie natürliche Schwerkraft und abnehmende Elastizität des Bindegewebes, die bereits ab dem 30. Lebensjahr einsetzt, tun ihr Übriges, um den Eindruck einer schlaffen, überdehnten, »hängenden« Brust noch zu verstärken.
Bei nicht wenigen Frauen löst der Verlust der gewohnten »weiblichen Rundungen«, der weder durch Sport noch durch eine spezielle Brustgymnastik oder Cremes ausgeglichen werden kann, eine regelrechte Identitätskrise aus: Die einstige Körbchengröße muss nach unten korrigiert werden, das Dekolleté und die ganze Körperform entsprechen nicht mehr dem bisherigen Erscheinungsbild.
Hier hat sich die moderne Brustimplantat-Chirurgie bewährt: Dank der verbesserten Operationstechniken und innovativer, anatomisch geformter Brustimplantate kann die frühere Brustform nun ganz den individuellen ästhetischen Vorstellungen der Patientin entsprechend wieder hergestellt werden. Wichtig ist, dass eine operative Brustkorrektur von qualifizierten Fachärzten der Plastischen Chirurgie durchgeführt wird, die über eine langjährige Erfahrung in diesem Bereich verfügen.

Das Interview zum Thema

Ist nach dem operativen Brustaufbau einer »Schwangerschaftsbrust« Stillen noch möglich? Über diese und andere Fragen sprach TOPFIT mit den Münchner Fachärzten für Plastische Chirurgie Dr. med. Eugen Herndl (links), Dr. med. Hans-Hermann Wörl (Mitte) und Priv. Doz. Dr. med. Max Geishauser (rechts). Als niedergelassene Ärzte mit einer Praxis in München und als Leiter des Brustimplantatzentrums in der AirportClinic M am Münchner Flughafen führen sie u.a. sämtliche chirurgischen Maßnahmen zur Korrektur der weiblichen und männlichen Brust durch.

Herr Dr. Herndl, kann nach dem operativen Brustaufbau einer »Schwangerschaftsbrust« die Stillfähigkeit beeinträchtigt sein?
Dr. Herndl: Nein. Die natürliche Volumenzunahme der Brust während der Schwangerschaft ebenso wie die Stillfähigkeit werden durch ein operativ eingesetztes Implantat nicht beeinträchtigt. Die Implantate liegen unterhalb des Drüsengewebes. Auf diese Weise werden bei sorgfältiger chirurgischer Vorgehensweise das Drüsengewebe und die Milchgänge nicht in Mitleidenschaft gezogen. Zudem bietet die neueste Implantat-Generation ein hohes Maß an Sicherheit und Verträglichkeit. Dennoch raten wir unseren Patientinnen dazu, den Eingriff erst dann vornehmen zu lassen, wenn das Thema »Kinderwunsch« abgeschlossen ist. Da die weiblichen Brüste während einer Schwangerschaft und Stillzeit immer gravierenden physiologischen Veränderungen unterworfen sind, ist es möglich, dass das erreichte optimale Ergebnis durch diese Veränderungen beeinträchtigt werden kann.

Und wie sicher sind die Implantate für die Patientin?
Dr. Geishauser: Mit dem neuesten Implantatsystem, das uns zur Verfügung steht, haben wir auch bei dem Aufbau der weiblichen Brust nach Schwangerschaften gute Erfahrungen gemacht. Diesen so genannten Dual-Gel-Brustimplantaten liegt eine innovative Technologie zugrunde, die neue Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäbe setzt. So basiert das Füllmaterial eines Implantats erstmals auf der Mischung zweier Gele, die unterschiedliche Konsistenzen haben. Dadurch haben die Implantate eine verstärkte Projektion, eine Eigenschaft, die für den Ausgleich einer Involutionsatrophie von Vorteil ist. In Kombination mit einer ausgeklügelten Hüllenstruktur ist der neue Implantattyp weitgehend schnitt- und reißfest. Deshalb gewährt der Hersteller eine lebenslange Garantie auf seine Implantate. Diese Garantieerklärung ist ein Novum in der Geschichte der Herstellung von Brustimplantaten, und sie macht vielleicht am besten deutlich, wie hoch die Sicherheit der neuen Implantat-Generation eingeschätzt wird…

Dr. Wörl: … für die neuen anatomisch geformten Implantate spricht auch, dass mit ihnen eine »maßgenaue« operative Brustkorrektur möglich ist, die genau auf die persönlichen Vorstellungen der Patientin abgestimmt ist. So erlaubt die neue Implantat-Generation nicht nur einen optimalen Volumenausgleich, sondern auch eine individuelle Anpassung der Brustform. Dank einer einzigartigen Variationsbreite hinsichtlich Form, Basismaßen und Festigkeit kann entsprechend den individuellen anatomischen Gegebenheiten, z.B. Geometrie der Brust, Hautqualität oder Form des Brustkorbs, eine natürliche Gesamtform der Brust erzielt werden. Dies trifft übrigens auch auf die »Anfassqualität« zu. Die Brust sieht nicht nur natürlich aus, sondern fühlt sich auch natürlich an — ein für viele Frauen sehr wichtiger Aspekt.

Reicht zur Wiederherstellung der früheren Brustform nach einer Schwangerschaft der operative Einsatz eines Implantats aus?
Dr. Geishauser: Durch den Volumenausgleich mittels eines anatomischen Implantats können in der Regel hervorragende Ergebnisse erzielt werden. Ist der erschlaffte, »hängende« Eindruck der Brüste sehr stark ausgeprägt, empfehlen wir unseren Patientinnen jedoch, zusätzlich eine operative Bruststraffung vornehmen zu lassen.

Nähere Informationen unter:
Brustimplantatzentrum der Plastetik GmbH in der
Airportclinic M
Flughafen München, Terminal 1, Modul E
85356 München-Fughafen
Tel.: 089 / 18 94 28 55
Fax: 089 / 18 94 28 56

 

Unsere Link-Empfehlung:
www.plastetik.de
www.airportclinic-m.de