Frischpflanzen-Artischocke Hilfe beim metabolischen Syndrom Das Frühjahr naht — und die
Figur spielt nun wieder eine
größere Rolle. Wären da nicht
die lästigen Pfunde, die sich
nicht nur in den Wintermonaten,
sondern auch durch unsere
moderne und bewegungsarme
Lebensweise bei den
entsprechenden Körperpartien
und im Körperinneren angesammelt
haben. Oft handelt es
sich um einen weltweit zunehmenden
Symptomenkomplex,
der als metabolisches Syndrom
bezeichnet wird.
Von Apotheker Thomas Knaier
Das metabolische Syndrom
(auch »tödliches Quartett
«)
betrifft immer mehr Menschen.
Man schätzt, dass 20
bis 25 Prozent aller Deutschen,
also ca. 20 Millionen, ein metabolisches
Syndrom (= Übergewicht,
Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen
und verminderte
Insulinempfindlichkeit) aufweisen.
Alle vier Symptome hängen eng
mit einer Fettsucht zusammen und
münden häufig in einen Diabetes
mellitus Typ 2.
Medizinisch scheint es sich um ein
Zusammenwirken verschiedener
Stoffwechselstörungen aufgrund
erblicher Veranlagung zu handeln. Risikofaktoren sind Bluthochdruck,
Über- und Fehlernährung
sowie ausgeprägter Bewegungsmangel.
Als aussagekräftiger Marker
gilt häufig der Bauchumfang,
der bei Frauen ab 88 Zentimetern,
bei Männern ab 102 Zentimetern
auf ein metabolisches Syndrom hindeutet.
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Doch nicht nur das Bauchfett,
sondern auch das Fett in den
Organen spielt eine wichtige Rolle
bei der Risikoermittlung. Als begleitende
Erkrankungen treten häufig
eine nichtalkoholische Fettleber,
eine Fettleberhepatitis, Gallenblasensteine
und sogenannte sklerotische
Herz- und Gefäßkrankheiten
auf. Das Risiko für die Entwicklung
eines Diabetes mellitus Typ 2 ist um
den Faktor 4 erhöht. Als Ursachen werden unsere modernen
Lebensgewohnheiten wie
falsches Essen, regelmäßiger Alkoholgenuss,
Rauchen, psychischer
Stress und Bewegungsarmut
angesehen.
Gemüse- und
Arzneiartischocke
Dank der hohen Qualitätsanforderungen
des Europäischen
Arzneibuchs
(Pharm. Eur.) wächst seit
den 1990er Jahren der kontrollierte
Anbau von Arznei-Artischocken.
Hierin ist ein Mindestgehalt
der Leitsubstanz Chlorogensäure
von 0,8 Prozent festgelegt. Sowohl
als Nahrungsmittel wie auch für Gemüse- und
Arzneiartischocke
Dank der hohen Qualitätsanforderungen
des Europäischen
Arzneibuchs
(Pharm. Eur.) wächst seit
den 1990er Jahren der kontrollierte
Anbau von Arznei-Artischocken.
Hierin ist ein Mindestgehalt
der Leitsubstanz Chlorogensäure
von 0,8 Prozent festgelegt.