Schonende Brustkrebsvorsorge mit innovativer Bildgebung
Microdosis-Mammographie

Das Zentrum für Microdosis Mammographie in der Münchner Herzogstraße steht für eine besonders schonende Brsutkrebsvorsorge mit innovativer Bildgebung. Dabei hat die jüngste Gerätegeneration in Bezug auf die diagnostische Sicherheit zur Früherkennung von Brustkrebs noch einmal neue Dimensionen eröffnet. Die ergänzende Diagnostik erfolgt mit einem neuartigen Ultraschallsystem sowie mit hochmodernen Kernspintomographen.

Von Dr. Nicole Schaenzler

Keine andere Technologie bietet derzeit eine bessere Möglichkeit, eine Mammographie so schonend, aber auch so aussagekräftig durchzuführen wie die Microdosis Mammographie. Dank einer innovativen Detektortechnologie liefert das Verfahren eine hervorragende Bildqualität bei einer gleichzeitig extrem reduzierten Strahlenbelastung. Dadurch ist auch das zumindest theoretisch vorhandene Risiko, durch die Untersuchung selbst an Krebs zu erkranken, auf ein Minimum reduziert. Hiervon profitieren auch Frauen mit erblicher Vorbelastung, denen bereits in jüngeren Jahren regelmäßige Mammographien zur Brustkrebsvorsorge empfohlen werden. »Ein weiterer Vorteil ist die digitale Bildbearbeitung am Monitor.
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Dadurch können wir selbst kleinste Auffälligkeiten bis hin zu Mikroverkalkungen entdecken«, ergänzt der Münchner Radiologe Dr. Michael Risch, der inzwischen auf eine sechsjährige Erfahrung in der Brustkrebsvorsorge mithilfe der Microdosis Mammographie zurückblickt. »Gerade Mikrokalk kann ein Frühzeichen für Brustkrebs sein: 50 Prozent aller bösartigen Tumoren der weiblichen Brust fallen in ihrer Vorstufe oder Frühform durch Verkalkungen auf. Wird dann umgehend gehandelt, liegen die Heilungschancen bei nahezu 100 Prozent«, erklärt Dr. Risch.

Ultraschallgestützte Elastographie

Eine Ultraschalluntersuchung im Anschluss an die Mammographie hat den Vorteil, dass wertvolle Zusatzinformationen erhalten werden können (die zweijährliche bundesweite Reihenuntersuchung zur Brustkrebsvorsorge sieht zunächst keine weiterführende Untersuchung vor). Vor allem wenn die Mammographie eine unklare Gewebeveränderung anzeigt, gilt es zu klären, ob z. B. auf eine Biopsie verzichtet werden kann. Längst nicht hinter jeder mammographisch aufgespürten Strukturveränderung im Brustgewebe verbirgt sich eine bösartige Erkrankung. Im Gegenteil: »Die Palette an gutartigen Brusterkrankungen ist breit gefächert«, betont Dr. Risch. Im Zentrum für Microdosis Mammographie erfolgt die Ergänzungsuntersuchung mithilfe eines extrem leistungsfähigen Ultraschallsystems, mit dem der erfahrene Radiologe noch genauer zwischen gut- und bösartiger Veränderung unterscheiden kann.

Ausgestattet ist es mit einem Spezialschallkopf, der ein Frequenzspektrum bis zu 18 Megahertz erreicht und auf diese Weise eine präzise Differenzierung des zu begutachtenden Gewebes erlaubt. Das innovative Ultraschallsystem zeichnet sich jedoch nicht nur durch eine optimierte Erfassung der Struktur des Brustgewebes aus, sondern aufgrund einer speziellen Technik – der ultraschallgestützten Elastographie – kann nun auch die Elastizität des zu begutachtenden Gewebes gemessen und farblich dargestellt werden. »Ein Tumor weist im Vergleich zum umliegenden Gewebe eine größere mechanische Härte aus. Deshalb ist die Abbildung von elastischen Eigenschaften des Körpergewebes mithilfe der ultraschallgestützten Elastographie bei der Beurteilung einer gewebeuntypischen Struktur von großem Nutzen«, erläutert Dr. Risch. So weisen z. B. gutartige Zys ten und einige Fibroadenome geringere »Härtegrade« auf als ein bösartiger Tumor. Die jeweilige Gewebedichte wird von der hochspezialisierten Sonde bei der Aufnahme erfasst und mithilfe einer Farbskala auf dem Bildschirm sichtbar gemacht. Nun kann der erfahrene Radiologe festlegen, ob eine Biopsie notwendig ist oder nicht. Mitunter kann auch eine Kernspintomographie im weiteren Untersuchungsgang wertvolle Dienste leisten. Lange Zeit war die Rolle dieser strahlenfreien Methode im Rahmen der Brustkrebsvorsorge umstritten. Jetzt weisen Studien darauf hin, dass das Verfahren auch für die Brustkrebs-Früherkennung von diagnostischem Nutzen ist. Zur Untersuchung der weiblichen Brust setzt die Radiologie Schwabing hochmoderne Kernspintomographen mit einem speziellen Spulensystemein.

Microdosis - Methode der Wahl

Was die diagnostische Sicherheit betrifft, so ist die Mammographie im Rahmen der Brustkrebsvorsorge jedoch nach wie vor die Methode der Wahl. Gleichwohl können sowohl die Ultraschalluntersuchung als auch die Kernspintomographie als ergänzende Maßnahmen einen wichtigen Beitrag leisten – auch wenn es darum geht, »falsch positive « oder »falsch negative« Befunde zu vermeiden. Fest steht aber auch: Eine hundertprozentige Treffsicherheit hat keine Untersuchungsmethode. Immerhin: »Bei der Microdosis Mammographie liegt sie dank der guten Bildqualität und hohen Kontrastauflösung der Aufnahmen über dem Durchschnitt – dies gilt zumindest für unser Zentrum. Hierbei muss allerdings betont werden, dass für die Treffsicherheit nicht allein die Mammographie, sondern auch die Erfahrung des untersuchenden Arztes ausschlaggebend ist«, stellt Dr. Risch fest. 


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Der behandelnde Arzt

Dr. med. Michael Risch

Mit mehr als 10 000 Mammographien pro Jahr ist die Radiologie Schwabing anerkannte Schwerpunktpraxis für die Diagnostik von gut- und bösartigen Erkrankungen der weiblichen Brust. Das Zentrum für Microdosis Mammographie befindet sich in der Herzogstraße 1a (Erdgeschoss) in unmittelbarer Nähe der Münchner Freiheit, Tel. 089 / 38 88 74 40. Neben der Microdosis Mammographie gehört auch die digitale Vollfeld-Mammographie (als Kassenleistung) zum Leistungsspektrum des Radiologen Dr. med. Michael Risch.



Nähere Infos unter:
www.microdosis.de