
Über Einkauftipps für ein individuell passendes Liegesystem sprach topfit mit dem Inhaber des Münchner Fachgeschäfts Matratzen Obermühle, Walter Braun, der seit über 20 Jahren Menschen berät, wie sie optimal liegen können.
* Ein guter Matratzenverkäufer sollte immer nach ergonomischen Richtlinien und menschenorientiert beraten.
* Für ein sinnvolles Probeliegen sollte man zwischen mindestens vier verschiedenen Härtegraden oder Matratzenarten auswählen können. Ideal sind acht bis zehn Auswahlmöglichkeiten.
* Beim Probeliegen sollten die Matratzen auf den passenden Unterbauten bzw. Lattenrosten liegen. Denn jede Matratze kann durch den Lattenrost positiv oder negativ beeinflusst werden. Wenn der Inhalt der Matratze nicht eingesehen werden kann, sollte unbedingt eine ausführliche Produktbeschreibung ausliegen.
* Sie liegen optimal, wenn die Matratze den Körper in den Hohlräumen ideal stützt, den Druck an den Körperkontaktstellen reduziert, die Wirbelsäule in der natürlich gegebenen Form lagert, sich biegeelastisch an den Körper anpasst und eine hohe Luftdurchlässigkeit besitzt.
* Vergleichen Sie im Liegen Kaltschaum-, Federkern-, Latex- oder Naturmatratzen. Latex und Kaltschäume werden ergonomisch am höchsten bewertet.
* Es kann passieren, dass Sie eine Matratze gut finden, die nicht für Sie geeignet ist. Ein guter Berater wird Ihnen das nach genauer Betrachtung Ihrer Liegehaltung erklären.
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