Körperstatikvermessung

Neues Gerät für die Ursachenfindung von Schmerzen

Es ist allgemein bekannt, dass Fehlhaltungen, einseitige Belastungen und Unfälle zu Statikproblemen und Schmerzen führen. Anstatt auf althergebrachte Hilfsmittel wie Schuheinlagen oder Absatzerhöhungen setzt der Münchner Schmerzspezialist Dr. Wolfgang Bauermeister auf ein neuartiges Statikvermessungsgerät und auf Stoßwellen. Dadurch kann er Muskel-Triggerpunkte, die eine Störung der Statik und chronische Schmerzen verursachen, erkennen und  behandeln.

Von Dr. Nina Schreiber

Jetzt ist es möglich, nicht nur Schmerzen und Funktionsstörungen zu beseitigen, sondern auch die Faktoren, die für die Entstehung verantwortlich waren, zu erkennen und zu behandeln«, erläutert Dr. Bauermeister. Dazu werden nicht allein Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand und die Abweichung des Körperlots beurteilt, sondern auch Verschiebungen der Kniegelenke, des Beckens, der Schulter, des Kopfes und Halses können untersucht werden. Aufgrund der so gewonnenen Daten kann der Arzt dann die Ursache der Beschwerden erkennen und daraus einen Therapieplan erstellen, der den gesamten Körper berücksichtigt.
Es ist üblich, eine Beinlängendifferenz durch Absatzerhöhung oder Schuheinlagen auszugleichen. Dr. Bauermeister behandelt stattdessen die Ursachen, denn 90 Prozent der Patienten haben nur »scheinbar« unterschiedlich lange Beine. In solchen Fällen können eine Schuhabsatzerhöhung oder spezielle Einlagen die Heilung verhindern, statt sie zu fördern.

Statikprobleme durch Triggerpunkte
Statikprobleme entstehen durch Verletzungen, Operationen, Fehlhaltungen und einseitige Belastung. Es kommt zur Überlastung der Muskulatur mit einer Schädigung von Muskelfasern, die zur Bildung von Triggerpunkten führt, die den  Muskel verkürzen. Über diese Muskelverkürzung verursachen Triggerpunkte nicht nur Statikprobleme, sondern sie werden auch zur Quelle von chronischen Schmerzen.

Chronische Schmerzen müssen nicht sein
Es gibt Millionen von Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden – und denen geholfen werden könnte, wenn ihre Statikprobleme frühzeitig erkannt würden. Bleiben diese unbehandelt, so beginnen einige Triggerpunkte, Schmerzsignale auszusenden, die in einer anderen Körperregion wahrgenommen werden. Anfangs können die Statikprobleme z.B. durch manuelle Therapie, Krankengymnastik, Massagen, Akupunktur, Osteopathie, Muskelaufbautraining und verschiedene andere Behandlungen kontrolliert werden. Bleiben sie aber unerkannt und bestehen zu lange, können sie mit herkömmlichen Behandlungen nicht mehr beseitigt werden – sie werden zu einem chronischen Problem. »Viele meiner Patienten werden als ›Therapieversager‹ bezeichnet, oder man glaubt an eine psychische Ursache«, so Dr. Bauermeister. »Ich suche die Ursache zuerst einmal im Körper, wobei ich neben der neuen Statikvermessung auch Stoßwellen einsetze.«

Triggerpunkt-Diagnostik durch Stoßwellen
Dr. Bauermeister behandelt seit Jahren chronische Schmerzen erfolgreich mit Stoßwellen. Jetzt kann er diese mit einem neu entwickelten Stoßwellengerät auch zum Aufspüren von Triggerpunkten einsetzen. Beim Auftreffen der Stoßwellen auf einen Schmerz-Triggerpunkt löst er die Beschwerden des Patienten aus. Einen Statik-Triggerpunkt erkennt man daran, dass der Muskel durch die Stoßwellen-Stimulation unwillkürlich zuckt.

Triggerpunkt-Behandlung durch Stoßwellen
»Man bleibt mit der Stoßwelle so lange auf dem Triggerpunkt, bis sich die Schmerzen oder die Zuckungsreaktion deutlich reduziert haben«, so Dr. Bauermeister. Durch die kombinierte Behandlung der Statik- und der Schmerz-Triggerpunkte können Patienten auch nach Jahren chronischer Schmerzen auf eine Erlösung von ihren Qualen hoffen.

Häufigste Probleme durch gestörte Statik

  • Kopf-, Nacken-, Schulter- und Rückenschmerzen
  • Knie-, Hüft- und Schultergelenkprobleme
  • Fehlstellungen, Blockaden und Verschleiß der Wirbelsäule
  • Muskelverspannungen
  • Bandscheibenprobleme
  • Muskelverspannungen
  • Sportverletzungen

Kosten einer Untersuchung der Körperstatik
Die Untersuchung mit dem neuen Statikvermessungsgerät kostet 140,– Euro. Untersuchung plus Erstellung des Therapieplans werden in der Regel von den privaten, jedoch nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Weitere Informationen unter:
Dr. med. Wolfgang Bauermeister
TRIGGOsan Centrum München
Unnützstr. 17A, D-81825 München
Tel.: 089 / 42 61 12
Fax: 089 / 42 01 96 70

 

 

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