SO VERMEIDEN SIE ZECKENBISSE
* Nach Möglichkeit nicht durch hohes Gras oder Gebüsch gehen,
dort lauern Zecken auf ihre Wirte. Entgegen der landläufigen
Meinung lassen sie sich nicht von den Bäumen fallen.
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Nicht ins Gras oder auf Baumstümpfe etc. setzen, oder wenn nötig
mit heller Unterlage, auf der krabbelnde Zecken zu erkennen sind.
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Helle, einfarbige und geschlossene Kleidung, sowie geschlossene
Schuhe tragen.
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Hosenbeine beim Aufenthalt im Freien in die Socken stecken, so
können Zecken nicht von unten an die Haut gelangen.
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Während des Aufenthalts im Freien mehrmals Insektenschutzmittel,
die auch gegen Zecken wirksam sind, anwenden.
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Nach dem Ausflug Kleidung und Unterwäsche ausziehen und
ausschütteln. Den Körper gründlich absuchen – am besten gegenseitig.
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Vor allem weiche und warme Körperregionen inspizieren wie
Achseln, Leisten und Schambereich sowie den Haaransatz am
Nacken und hinter den Ohren – hier saugen sich Zecken besonders
gern fest.
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Auf der Haut krabbelnde oder festgesaugte Zecke rasch entfernen.
SO WERDEN ZECKEN ENTFERNT
1 Fassen Sie das Tier mit einer gut schließenden Pinzette möglichst nah
an der Haut, und entfernen Sie es unter deutlichem Zug und leichten
Drehbewegungen (Drehrichtung egal.) Zerquetschen Sie das Tier möglichst
nicht. Achtung: Zeckenzangen oder Zeckenkarten funktionieren meist nur bei
größeren Zecken.
2 Desinfi zieren Sie die Stichstelle, und beobachten Sie das Hautareal in
den folgenden Tagen und Wochen. Achten Sie auf Entzündungszeichen
oder Rötungen – die auf eine Borrelliose hinweisende Wanderröte tritt bei
50 Prozent der Infizierten auf.
3 Suchen Sie zur Sicherheit einen Arzt auf, vor allem wenn nach dem Biss
Fieber auftritt.
4 Entgegen früheren Ratschlägen wird heute nicht mehr empfohlen, die
Zecke mit Öl oder Klebstoff zu betäuben, da durch den »Todeskampf« des
Tiers mehr infektiöse Flüssigkeiten in die Stichwunde gelangen.